Auf dem International African Palliative Care Congress in Botswana stellte Hanna Kaade von der Medizinischen Hochschule Brandenburg seine Forschung zu Palliative Care in humanitären Krisensituationen vor. Die Resonanz war durchweg positiv, er erhielt viele wertvolle Rückmeldungen und knüpfte zahlreiche Kontakte zu Fachkolleginnen und Fachkollegen aus aller Welt. Seine Teilnahme hat die Eugen und Irmgard Hahn Stiftung gefördert. Wir freuen uns, dass wir ihm die Teilnahme zu einem ebenso wichtigen wie oft vernachlässigten Thema ermöglichen konnten.
“Besonders bewegt hat mich, wie sehr das Thema auch im afrikanischen Kontext an Bedeutung gewinnt und wie viel Motivation und Energie ich aus den Begegnungen mit anderen Teilnehmenden mitnehmen konnte”, so der Forscher.
Hanna Kaade hob hervor, wie stark sich die Prinzipien der Palliativversorgung – Würde, Lebensqualität, Symptomkontrolle und psychosoziale Begleitung – mit den Zielen der Alternsmedizin überschneiden. Ihre Unterstützung trägt somit nicht nur dazu bei, Palliativversorgung in humanitären Krisen sichtbarer zu machen, sondern stärkt auch die Verbindung zu einem ganzheitlichen Verständnis von Medizin.